Dienstag, 2. September 2014

One year in Paris?

Guten Abend!
Ich bin gut in Paris angekommen und habe mehr als genug zu tun. Vorallem die Sprache ist aktuell die größte Hürde - doch auch Metropläne, Busse, mein „Studio“ und mein allgemeiner Orientierungssinn (rote Paprika im dunkeln!) machen den Anfang nicht leichter. Aktuell bin ich alleine in Paris und wohne in einem der klassischen „Au-Pair-Zimmer“. Das bedeutet: sechster Stock. Täglich 122Stufen zum Bett plus nochmal 20Stufen zu Dusche und Küche. Dazu kommen gefühlte 100Stufen in der Metro – ein Fitnessstudio brauche ich bestimmt nicht mehr.
Dank meiner Familie, vorallem meinem persönlichen Dolmetscher (= große Schwester) habe ich auch die Internetfrage lösen können und werde mich nun gelegentlich hier melden - mit vielen kitschigen Eiffelturmphotos!
Das wichtigste zu Schluss: Ich habe eine superliebe Gastfamilie. Die drei Kinder sind geduldig und hilfsbereit und meine Gastmutter interessiert sich für mich – was bei vielen anderen Au-Pairs leider anders ist. Ich bin mir also sicher, dass es ein schönes Jahr wird.

Und nun wünsche ich euch eine gute Nacht aus der Stadt die nie schläft.


Luisa


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Mittwoch, 27. August 2014

Moving to Paris.


Hey,
in nächster Zeit wird es hier erstmal ziemlich still sein, denn morgen früh geht es los nach Paris. Ich weiß nicht, wann und ob ich Internet haben werde und möchte mich auch erstmal in Ruhe einleben ;)

Den letzten Abend habe ich mit fast all meinem liebsten Menschen verbringen können und bin ungemein dankbar dafür! Ich werde nun die letzten Sachen packen... mit der Tatsache vor Augen, dass ich die 122Stufen hochtragen darf - gottseidank ist meine Familie erstmal dabei!


Luisa

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Mittwoch, 20. August 2014

"The hours between 12pm and 6am have a funny habit of making you feel like you're either on top of the world, or under it."s



In 10Jahren, wird sich keiner an die Nächte erinnert, die er gut geschlafen hat.

Aufm Open Flair spielt die Uhrzeit nach der letzten Band keine Rolle mehr. Man ist überall willkommen, zieht mit fremden Menschen umher, von Camp zu Camp. Wenige nennen ihren Namen - da sich eh kaum einer am nächsten Tag daran erinnern kann. Man trifft Krümelmonster, Tiger, Affen - einen ganzen Zoo. Man geht spontan im See schwimmen - bei Sonnenaufgang. Das ist das schönste Bild in meinem Kopf. Ca sechs Uhr morgens, der Himmel sieht aus wie angestrichen und spiegelt sich genauso schön im Wasser. Keine Kamera kann dieses Moment richtig einfangen, denn es ist mehr als nur ein Bild. Es ist Kies unter den Füßen, plätschern, das Lachen deiner Begleiter. Wenn ich nicht schlafen kann, denke ich daran. Und wenn man dann abreist, komplett nass, verdreckt, müde... und beim nächtlichen duschen neue Lieder summt, wird klar, wie inspirierend so eine persönliche Auszeit ist. 
Das Flair war dieses Jahr mein "Urlaub", die letzte Pause vor dem Entrümpeln, Packen und Sortieren. 
Acht Tage bleiben mir noch in meiner geliebten und verhassten Kleinstadt, Vorfreude und Bedenken liegen nahe nebeneinander.

Eine gute Nacht wünsche ich euch!


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imm010_8 - Casper -